Ciclovia Alpe Adria Tag 1: Von Tarvis nach Gemona

Bevor es draußen wärmer wird und die Radlsaison wieder beginnt, haben wir noch schön Zeit von unseren alten Radltouren zu erzählen bzw. zu bloggen.


Der wohl schönste Radlurlaub bisher war unsere Fahrradtour von Tarvis nach Triest im September 2014. Ursprünglich wollten wir eigentlich gar nicht nach Triest sondern nach Venedig. Am ersten Tag trafen wir allerdings Radler, die uns von diesem Plan wegen der dort gerade stattfindenden Filmfestspiele abrieten. Also fuhren wir stattdessen nach Grado und die Küste entlang weiter nach Triest. Aber alles schön der Reihe nach :-)



Tag 1

Radlroute: Mit dem Zug von Klagenfurt nach Tarvisio - Pontebba - Venzone - Gemona del Friuli
Strecke: 81,73km
Bergauf: 965m
Bergab: 1.420m





Vollbepackt ging es früh morgens mit dem Zug von Klagenfurt über Villach nach Tarvis.




Ab Tarvis fuhren wir entlang des Ciclovia Alpe Adria, der von Salzburg nach Grado führt und als einer der schönsten Radwege Europas gilt.




Für den Radweg wurde die alte Bahnstrecke für Fahrradfahrer asphaltiert und so hat man die Gelegenheit durch alte Eisenbahntunnels zu radeln...







... und über alte Eisenbahnbrücken zu fahren!




Schade nur, dass die Berge sich den ganzen Tag hinter Wolken versteckt hielten. Aber auch ohne Berge ist das Kanaltal sehr sehenswert...




... und wird auch nie langweilig! Zum Beispiel wenn über den Radweg plötzlich ein kleiner Bach rinnt :-)





In Pontebba überschritten... ähm... überfuhren wir die alte Grenze von Österreich-Italien und gönnten uns den ersten italienischen Cappuccino ♥






Gut gestärkt ging es entlang des schönen Bahntrassenradweges weiter...










... bis nach Venzone, ein kleiner Ort mit Ringmauer, Wassergraben und einem wunderschönen Hauptplatz.






Nach einer kurzen Pause ging es weiter...




... nach Gemona del Friuli, wo wir uns ein Zimmer suchen wollten. Natürlich vermuteten wir Hotels oder Pensionen im Ortszentrum, also ein paar Höhenmeter aufwärts. Dort angekommen stellten wir allerdings fest, dass Unterkünfte doch am Fuße des Berges zu finden sind. Aber wenigstens konnten wir so eine schöne Aussicht genießen ;-)






Glücklicherweise fanden wir am Fuße des Berges dann doch noch eine Unterkunft: das Hotel Willy, wo wir nicht nur ein Zimmer und einen absperrbaren Fahrradplatz sondern auch ein köstliches Abendessen im hoteleigenen Restaurant bekamen. Mit ganz viel Prosciutto aus dem nahegelegenen San Daniele - versteht sich ;-)




Was man auf der Strecke unbedingt gesehen / gemacht haben sollte:
  • Den schönen Bahntrassenradweg mit allen Tunneln, Brücken und alten Bahnhöfen und die Aussicht ins schöne Kanaltal genießen!
  • Grenzstein in Pontebba , der bis 1918 die Grenze von Österreich-Italien markierte!
  • Dem schönen Lavendelgeschäft in Venzone einen Besuch abstatten!

WEITER zu Tag 2: Von Gemona nach Palmonova




Weitere Fotos von unserem ersten Urlaubstag:

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