Donnerstag, 23. Juli 2015

Bye Bye, E-Bike...

In letzter Zeit habe ich mich öfters gefragt, wann aus mir eine begeisterte Radlerin wurde. Den letzten Ausschlag dafür hat sicher unser Radurlaub entlang des Ciclovia Alpe-Adria-Radwegs im letzten Jahr gegeben... Was für eine wunderschöne Erfahrung: einfach durch die Landschaft fahren, Dörfer und Natur-Sehenswürdigkeiten sehen, die man auf der Autobahn garantiert versäumt hätte, stehen bleiben wo man gerade will, irgendwann tatsächlich mit dem Fahrrad am Meer stehen und sagen können: Ich hab es geschafft!


Am Ciclovia Alpe-Adria-Radweg kurz vor Grado: Endlich Meer!

Von Grado nach Triest


Genau diese Motivation hat in letzter Zeit mehrmals dazu geführt, dass der E-Bike-Motor immer seltener genutzt wurde und der Akku auch am Ende eines Radlausflugs noch recht voll war. Weswegen es nun Zeit wurde sich um ein "normales" Fahrrad umzusehen.
Die Entscheidung fiel mir nicht gerade leicht, immerhin hat mein E-Bike mir in den letzten Jahren sehr brav gedient, immer für den nötigen "Rückenwind" gesorgt und mir viele Steigungen erleichtert. Aber schon nach wenigen Probefahrten mit einem superleichten Trekkingrad von KTM war ich von einer unmotorisierten Radler-Zukunft überzeugt. Und so fuhren - oder besser gesagt gingen - wir mit einem weiteren Fahrrad nach hause :-)






Und das ist mein neues Fahrrad: ein KTM Trekkingrad "Life 30 HS light" in mattem Schwarz und wunderbar leicht - jedenfalls ohne Satteltaschen ;-)



















P.S.: Falls Ihr auf der Suche nach einem treuen Fahrrad mit E-Bike-Umbau seid, könnt Ihr Euch gern bei uns melden :-)

Samstag, 18. Juli 2015

Einmal Schöckl und zurück

Radlroute: Graz ORF Park - Mariatrost - St. Radegund - Schöckl - Andritz - Graz ORF Park
Strecke: 70km
Bergauf: 1500m
Bergab: 1500m
Startgewicht(Bike und Fahrer ;)): 110kg
vmax: 68km/h
tmax: 39°C


An einem schönen sonnigen Freitag hatte ich Zeitausgleich und dachte der Hausberg von Graz wäre ein schönes Ausflugsziel. Also packte ich viel zu trinken, Werkzeug mit Ersatzschlauch und was Süßes ein und schon ging es in aller Frühe los.

Durch die Stadt, den Mariatroster Radweg entlang hinaus aufs "Land", nach ein paar Kilometern war der Schöckl schon zu sehen:






Vor St. Radegund wurde es schön langsam steiler und die Sonne schaffte es schon um 10h auf stolze 38.8°C.





Nach der ersten Anstrengung brauchte ich eine Auskühl-Pause im Park von St. Radegund, mein erster Liter Wasser war schon im T-Shirt und für die nächsten Höhenmeter musste Zucker her ;)...


Sorry für die Schweißflecken ;)


Nach der Pause ging es an der Talstation der Seilbahn vorbei die Radegunderstraße hinauf, der anstrengenste Teil der Tour, dafür aber teilweise im Schatten. Eine kleine Verschnaufpause bekommt man auf der Schöcklhöhenstraße, die fast eben dahin geht, und wo man zum ersten Mal die Aussicht genießen kann.





Nach ein paar Kilometer, fast durchwegs auf asphaltierten Wegen, bekommt man einen schönen Ausblick auf den Zwölferkogel:






... und schon nach ein paar Stramplern ist man oben :)








Was man auf der Strecke gesehen / gemacht haben sollte:
  • Die Landschaft, man fährt durch die schönsten Stadtteile von Graz
  • Die Aussicht vom Gipfel auf sich wirken lassen
  • Sich am Gipfel in der Stubenberghütte ein gutes Essen gönnen
  • Den schönen Ortskern von St. Radegund und den Kalvarienberg besuchen
  • Die schnelle und ausgiebige Abfahrt bis nach Andritz 



Weitere Fotos von der schönen Landschaft: